Welt - Frieden
Wie kann man den
eigenen und den globalen Frieden fördern?
Der
globale Wandel- und
Transformationsprozess der
Menschheit nimmt immer mehr an Fahrt auf (siehe
dazu auch den
vertiefenden Text "Der globale Wandel und das Wassermann-Zeitalter"). Täglich
präsentieren uns die
konventionellen
und alternativen
Medien (Zeitungen,
Internet und TV) fast
rund
um die Uhr
Schreckensnachrichten aus aller Welt (Kriege,
politische Skandale,
soziale und
wirtschaftliche
Krisen, Umwelt-
und Naturkatastrophen, Pandemien, Erdbeben usw.).

Die
damit verbundenen
emotionalen
Reaktionen
(Aufruhr,
Unruhe,
Ängste,
Leid,
Trauer, Wut,
Stress,
Depressionen)
vieler
Menschen schlagen
hohe
Wellen im globalen
Ätherkörper
und belasten die Menschheit insgesamt. Sehr sensitive
und empfindsame Menschen
nehmen
diese
negativen Emotionen
besonders
intensiv wahr, und sie
können
sich dem oft kaum entziehen.
Es
scheint so, dass viele Nationen bzw. deren verantwortliche politischen Entscheidungsträger in den Regierungen und
einflussreiche wirtschaftliche Interessengruppen nicht
wirklich an einem
Frieden
bzw. der friedlichen Lösung der anstehenden globalen Konflikte
interessiert sind. Stattdessen
werden reflexartig kriegerische
bzw. militärische Mittel erwogen und
eingesetzt. Wer
hätte gedacht, dass in einem Land wie Deutschland - nach zwei
verheerenden Weltkriegen und
dem anschließenden Versprechen, dass
„Nie wieder Krieg“
von
deutschem
Boden ausgehen soll -
aktuell (2026)
von
führenden Politikern wieder die „Kriegsertüchtigung“ gefordert
wird.
Leider finden die Menschen, die sich für friedliche und diplomatische Lösungen der Konflikte einsetzen, kaum noch bei den politischen Entscheidungsträgern Gehör -und das in einem Land mit einer christlich geprägten Kultur.
Aber nur darauf zu hoffen und zu warten, dass sich durch andere (wie z.B. politische, wirtschaftliche und religiöse Vertreter) etwas ändert, wird keinen dauerhaften Frieden bringen. Jeder Mensch ist somit mitverantwortlich für den Frieden.
Aber es gibt auch viele Menschen, die zwar bereit sind, etwas für den Frieden zu tun, aber sich angesichts der genannten globalen Umstände ohnmächtig fühlen. Sie neigen zu der resignativen Ansicht, dass man als Einzelner kaum Einfluss auf das Weltgeschehen hat. Meine Meinung ist aber, dass jede Bemühung eines Menschen, etwas für den Frieden zu tun, und sei sie auch noch so klein und angeblich unbedeutend, einen wertvollen Beitrag zum Weltfrieden leistet. Für die Menschen, die sich aufgerufen fühlen, etwas für den eigenen und globalen Frieden zu tun, habe ich im folgenden Abschnitt ein paar Anregungen und Informationen zusammengestellt.
Was kann man tun, um den eigenen und globalen Frieden zu fördern?
Regelmäßige Auszeiten von den Medien nehmen und vor allem sollte man nicht immer alles, ohne zu hinterfragen, glauben, was in den Medien berichtet wird (es ist ja inzwischen bekannt, dass durch die KI die Fake-Informationen rapide gestiegen sind). Nicht wenige Kriege sind aufgrund einer Lüge angezettelt worden (siehe z.B. den Irak-Krieg).
Bedenke: Man stärkt das, worauf man seine Aufmerksamkeit (Energie) lenkt.
Wer sich also nur mit negativen Nachrichten befasst und sich seinen Ängsten unkontrolliert hingibt, wird selbst immer negativer. Daher sollte man sein Hauptaugenmerk auf die positiven Ereignisse und Nachrichten richten. Sowohl, was das eigene Leben anbelangt, als auch die globale Situation. Im Internet wird man diesbezüglich, wenn man ein wenig sucht, schnell fündig.
Nicht gegen, sondern für etwas sein. Auch eine Haltung, die gegen etwas ist, stärkt somit das, wogegen man ist. Weil auch hier die Aufmerksamkeit wieder auf dem liegt, was man nicht haben will. Daher ist es logisch und sinnvoll, wenn man nicht betont, was man nicht haben will, sondern was man stattdessen haben will. Hier ein Beispiel: Statt der Formulierung „Ich bin gegen Krieg“ sollte man das benennen, wofür man ist, in diesem Falle wäre dann die Formulierung „Ich bin für den Frieden“ günstiger und zielführend.
Ein wichtiges „Energiegesetz“ besagt: „Man erntet, was man sät“.

Wer sich negativ, aggressiv, rücksichtslos und selbstsüchtig verhält, wird dies früher oder später auch in seinem Leben als Reaktion/Ergebnis erhalten. Dies gilt nicht nur für das Handeln, sondern auch für das Denken und Reden. Da man die Gedanken ja nicht sehen kann, wird die machtvolle Wirkung von Gedanken oft unterschätzt. Somit hat jeder Mensch die Möglichkeit, durch die bewusste Beherrschung und Lenkung seiner Gedanken etwas zum Weltfrieden beizutragen. Indem man seine Gedanken beobachtet und negative, aggressive, kritische und verurteilende Gedanken in positive, wohlwollende, gütige und friedliche Gedanken umwandelt. Wenn man hier ungeübt ist, bedarf dies zu Beginn einer gewissen Anstrengung und Disziplin. Aber es lohnt sich und die Wirkung ist nicht nur für die Mitwelt bereichernd, sondern auch für einen selbst.
Hier wird deutlich: Der Frieden beginnt bereits im Denken. Dabei ist aber wichtig zu beachten, dass man nicht einfach seine negativen Gedanken mit positiven Sätzen übertüncht, sondern man sollte dies auch so empfinden und es sollte authentisch sein. Dafür ist i.d.R. ein vorheriges Umdenken durch regelmäßige Reflexion, mit den damit verbundenen Erkenntnissen und Bewusstseinserweiterungen, notwendig. Jeder Gedanke verbindet sich nach dem Resonanzgesetz entsprechend seiner positiven, friedlichen oder negativen, aggressiven Ausrichtung im Ätherkörper mit ähnlichen Gedanken. Ab einer bestimmten Menge können diese Gedanken dann regelrecht eine „Lawine“ auslösen, im positiven wie im negativen Sinne. Somit könnte z.B. ein negativer Gedanke der letzte Tropfen im Glas sein und an einer anderen Stelle der Erde, weit entfernt, einen Konflikt oder sogar mit einen Krieg auslösen; oder aber auch im positiven Sinne sogar einen Krieg oder Konflikt verhindern. Dieses Wissen sollte meiner Meinung nach das Verantwortungsgefühl für das eigene Denken erhöhen.SEIN im Tun! Nicht WAS, sondern WIE man etwas tut, ist entscheidend für ein friedliches und harmonisches Leben. Es ist ein Unterschied, ob man lieblos, unachtsam, unter Druck, Hektik und Stress eine Handlung ausführt, oder ob man auf ruhige, ausgeglichene, meditative und achtsame Weise handelt. Bei beiden kann es um die gleiche Handlung gehen, aber die Wirkung und das Ergebnis sind sehr unterschiedlich. Daher sollte man vor jeder Tat seinen emotionalen und mentalen Zustand checken. Und wenn man merkt, dass man unruhig ist und unter Stress steht, sollte man lieber nicht handeln, sondern erst zur Ruhe kommen, z.B. durch Entspannungstechniken. Und erst dann handeln, wenn man innere Ruhe erreicht hat. Je friedlicher man handelt, umso qualitativ höher ist das Ergebnis des Handelns. Die Buddhisten nennen es „Sein im Tun“.
Kritik, Verurteilung, Abwertung, Respektlosigkeit, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Lügen, Gier, Eifersucht, Neid, Hass, Konkurrenzdenken, Zwietracht und Spaltung sind Gift für das friedliche Zusammenleben von Menschen.
Eine friedlichere Welt und ein friedliches Miteinander von Menschen werden durch das praktische Leben von Selbstbeherrschung, Geduld, Toleranz, Gleichmut, Verständnis, Demut, Dankbarkeit, Güte und Mitgefühl im Umgang mit sich und seinen Mitmenschen entwickelt.
Friedlich zu sein heißt aber nicht, Kreide zu fressen, nur lieb und nett zu sein, sich alles gefallen zu lassen, sich unterwürfig zu verhalten oder den Konflikten auszuweichen. Echter Frieden braucht starke Persönlichkeiten, die sich nicht verbiegen lassen, die wahrhaftig und aufrichtig sind und die auch mal klare und deutliche Worte sprechen können. Im Unterschied zu rücksichtslosen Menschen tun sie dies aber auf respektvolle und achtsame Weise, ohne das Gegenüber herabzusetzen oder persönlich anzugreifen.Konflikte und Frieden. Die äußeren globalen Konflikte, Spannungen und Kämpfe sind auch ein Spiegel für die inneren Konflikte und Spannungen, die jeder Mensch mehr oder weniger in sich trägt. Die typischen Spannungsfelder sind z.B.: Selbstsucht gegen Selbstlosigkeit, Gefühl gegen Vernunft, persönliche Interessen gegen soziale Interessen. Oft werden diese persönlichen Konflikte unbewusst auf die Mitmenschen projiziert (Sündenbock-Prinzip) oder verdrängt. Daher ist es eine Form der Friedensarbeit, wenn man seine inneren Konflikte bewusst wahrnimmt, Verantwortung für sie übernimmt und versucht, positive und friedliche Lösungen zu finden, die dem Wohl aller Beteiligten dienen. Dazu sind oft auch Kompromisse erforderlich, solange es keine „faulen“ Kompromisse sind.
Selbstbeherrschung. Inwieweit man sein Leben wirklich friedlich ausgerichtet hat, zeigt sich besonders in stressigen und konfliktreichen Situationen. Hier ist die Gefahr, dass man seine Vorsätze schnell wieder vergisst und auf unbeherrschte, ungeduldige und aggressive Weise reagiert. Daher ist große Wachsamkeit erforderlich. Es kann hilfreich sein, wenn man besonders zu Ungeduld und Unbeherrschtheit neigt, sich hier Anleitung durch einen erfahrenen Coach zu holen, mit dem man gemeinsam Strategien entwickelt, wie man sich in bestimmten brenzligen Konfliktsituationen verhalten kann. Oft projiziert man seine eigenen ungelösten Kindheitskonflikte (Traumata) auf sein Gegenüber. Hier kann dann wiederum eine zeitweilige psychologische Betreuung sinnvoll sein.
Es empfiehlt sich, wenn z.B. ein konfliktreiches Gespräch bevorsteht, vorher zur Ruhe zu kommen (z.B. durch Entspannungstechniken) und in sich die Bereitschaft zu bekräftigen, dass man die Situation oder das Gespräch auf friedliche und respektvolle Weise angehen will; das hilft, sich zu fokussieren. Wenn man mit der richtigen Haltung in ein Gespräch hineingeht, ist dies eine gute Voraussetzung für die friedliche Lösung eines Konflikts. In dem Gespräch sollte man immer darauf achten, dass das Gegenüber wertgeschätzt und mit seinen Anliegen ernst genommen wird.Neuausrichtung: Um dauerhaften Frieden und Harmonie in seinem eigenen Leben zu erreichen, sollte man in Abständen eine Selbstüberprüfung vornehmen, ob das, was man denkt, spricht und tut dem Frieden dient:
- Wie gehe ich mit mir selbst und meinen Mitmenschen (Familie, Kinder, Partner, Freunde, Kollegen) um?
- Wie denke ich über mich und meine Mitmenschen? Besonders wenn Konflikte auftreten.
- Wie kommuniziere ích mit mir selbst (in Gedanken) und in Worten mit meinen Mitmenschen?
- Welche Inhalte nehme ich auf (Bücher, Internet, Videos, Filme, Zeitungen etc.)?
- Mit welchen Menschen verbringe ich mein Leben? Welchen Einfluss haben sie auf mich, und welchen Einfluss habe ich auf sie?
- Welchen Einfluss haben meine Tätigkeiten (Beruf, Privat) auf mich und meine Mitmenschen?Ein harmonisches und friedliches Umfeld: Nicht nur eine harmonische Wohnung, sondern auch das Wohnumfeld wirkt sich auf eine positive und friedliche Verfassung nicht unerheblich aus. Ich habe z.B. meine Wohnung und mein Stadtviertel in einer Großstadt zunehmend als unruhig und stressig erlebt. Daher bin ich vor vielen Jahren in eine Kleinstadt gezogen, mit viel Natur und einer harmonischeren und ruhigeren Atmosphäre, was mir sehr gutgetan hat.
Vergebung. Rachegedanken und Groll anderen gegenüber erzeugt Unfrieden. Daher ist Vergebung so wichtig. Vergebung fällt leichter, wenn man die Motive des anderen versteht, warum er so verletzend gehandelt hat, ohne natürlich schädliches Verhalten damit gutzuheißen. Aber auch die Einsicht, dass man vielleicht zu einem gewissen Prozentsatz zu einem Konflikt beigetragen hat (z.B. hat man sich nicht rechtzeitig und entschieden genug abgegrenzt), kann die Vergebungsbereitschaft begünstigen. Um Groll und unnötigen Ärger zu verhindern, hilft es, dass man nicht alles immer so persönlich nimmt, nachtragend ist und jedes Wort auf die Goldwaage legt.
Wahrer Frieden ist ein innerer Zustand und eine Lebenshaltung. Mit einer halbherzigen Vorgehensweise oder einer einstudierten Attitüde kommt man hier nicht sehr weit. Um eine friedliche Haltung zu erreichen, braucht man Geduld und viel Übung und Wachsamkeit. Hierbei ist es hilfreich, wenn man seinen Tag so strukturiert, dass man Zeit für regelmäßige Stille-Phasen hat, in denen man zur Ruhe kommt und sich zentriert (z.B. indem man sich auf sein Herzchakra konzentriert). Auch hier kann wiederum ein Mantra oder ein kurzes Gebet für den Frieden hilfreich sein. Spirituell orientierte Menschen könnten sich dabei mit ihrem höheren Selbst verbinden und sich auf Gott ausrichten.
Frieden und Ethik. Eingangs habe ich die "Bergpredigt" erwähnt, um auf die ethischen Hintergründe von Frieden zu verweisen. Ethik heißt für mich, dass man niemandem schadet, weder in Gedanken und Worten noch in Taten. Aus meiner Sicht, sind die 10 Gebote und die Inhalte der Bergpredigt eine umfassende Anleitung, um in sich und mit seiner Mitwelt Frieden zu schaffen. In der Bergpredigt wird ja auch erwähnt, was dem Frieden entgegensteht. Es gibt aber auch in anderen Religionen hilfreiche ethische Hinweise und Gebote, deren Einhaltung den Frieden fördert. Hierzu möchte ich ein Buch empfehlen, in dem die wichtigsten ethischen Richtlinien wunderbar zusammengefasst sind, mit lebenspraktischen Kommentaren. Das Buch trägt den Titel „Spiritueller Leitfaden, für Sicherheit auf dem spirituellen Weg“, von Manuela Schindler.
Individuell ausgerichtete Gebete und Mantren, die man regelmäßig ausführt, können eine vielversprechende Möglichkeit sein, sich zu fokussieren. Indem man z.B. für den Weltfrieden betet oder Mantren aufsagt (oder singt). Z.B. das Mantra „Möge Frieden auf Erden sein!“ und „Frieden in mir und mit meiner Mitwelt“.
Regelmäßig Aktivitäten (z.B. Hobby) ausführen, die einem Freude machen. Wer Freude hat, neigt in der Regel weniger zu Unfrieden und Aggressionen. Somit dient echte Freude auch dem Frieden.
Bewegung, Sport und Spaziergänge in der Natur können helfen, Spannungen abzubauen und positive Kraft aufzubauen, was wiederum eine friedliche Haltung fördert.
Gemeinschaft. Erfahrungsgemäß ist es sehr förderlich, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. In der Gruppe mit mehreren Menschen zusammen für den inneren Frieden zu meditieren, ist wirkungsvoller, als wenn man dies alleine tut.
Unterstützung von Friedensinitiativen. Eine Möglichkeit, den globalen Frieden zu unterstützen, ist auch, Projekte und Initiativen, die sich für den Frieden einsetzen, zu unterstützen. Mit Tatkraft oder finanziell. Im Internet findet man zahlreiche nationale und internationale Projekte und Initiativen, die sich auf unterschiedliche Weise für den Frieden einsetzen.
Als konkretes Beispiel möchte ich abschließend eine Friedensinitiative vorstellen, welche ich schon seit 2001 Jahren unterstütze. Sie heißt „May Peace Prevail On Earth International e.V.“ und sie wurde 1955 von dem japanischen Dichter und Philosophen „Masahisa Goi“ ins Leben gerufen. Er hatte die Idee als Mahnmal gegen den Krieg und für den Frieden, weltweit “Friedenspfähle“ aufzustellen, mit der Aufschrift „Möge Frieden auf Erden sein“.





